Goldene Regeln  
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Folgend einige meiner "Goldenen Regeln", die hoffentlich allen Anfängern in Sachen "Hund zu Hause und im Hof" den richtigen Weg hinweisen.

  1. Ein Hund ist kein Mensch - es klingt logisch, aber einigen vergessen es.
  2. Ein Hund ist kein Gegenstand - er soll nicht bei Euch zu Hause aufgenommen werden, damit er zu den Möbeln oder zum Garten passt. Es ist ein Lebewesen, das tatsächlich eine Lücke ausfühlen kann, allerdings ausschließlich eine emotionelle.
  3. Wenn Du letztendlich den Entschluss getroffen hast, einen Hund bei Dir zu Hause aufnehmen zu wollen, dann musst es Dir bewusst werden, dass es UNWIDERRUFLICH ist.
  4. Ab jetzt bestimmst Du die Grundsätze des Zusammenlebens mit dem Hund, denn - glaube mir - es gibt sehr wenige gute Hund-Mensch Beziehungen, wo der Hund das Sagen hat.
  5. Der Hund muss sich deinem Lebensstill anpassen, und nicht umgekehrt. Und glaube mir, dem Hund begreift es viel schneller als du. Eigentlich ist es für ihn egal, ob er in einer Villa oder einer 1-Zimmerwohnung lebt, ob er mit einem Mercedes oder den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wird, ob Du berufstätig oder nicht bist - die Hauptsache ist, dass er deine Zuneigung spürt.
  6. Jeder Hund ist einzigartig und vielseitig. Genauso ist jeder Hundebesitzer. Das Zusammenleben, die Harmonie sowie gewisses Niveau der gegenseitigen Einigung werden zum Lebenskunst.
  7. Es gibt Menschen, die instinktiv die Kunst besitzen, aber die Mehrheit soll siê lernen und beherrschen, damit das Zusammenleben mit dem Liebling sich nicht zum Alptraum entwickelt.
  8. In dem Zusammenhang schlage ich vor, sich der fachmaenischen Literatur anzunehmen, und vor allem an verschiedenen SCHULUNGEN teilnehmen. Jedoch dem Anschein zum Trotz dienen die Schulungen nicht dafür den Hund zu schulen, sondern um selbst zu lernen mit dem Hund richtig um zu gehen.
  9. Grundsatz der Schulungen ist: EIN HUND TUT NICHTS, WENN ES SICH FÜR IHN NICHT LOHNT!
  10. Den ersten und wichtigsten Reflex, den siê dem Hund beibringen sollten, ist die Gehorsamkeit beim Freilauf. Der Hund soll sofort nach dem Ruf reagieren und so nah dran kommen, dass man ihn streichen kann. Wobei geht es nicht um die Streichereien, sondern darum dass man ihn für eine Weile bei sich festhalten kann und erst dann wieder los lässt. Es ist sehr wichtig ab dem ersten gemeinsamen Spaziergang, und das Spiel soll so oft wie möglich wiederholt werden, und die Taschen sollen immer voll Leckereien sein, damit man den Hund belohnt, belohnt, belohnt...
  11. Ein Hund lebt durchnittlich 5 Mal kürzer als ein Mensch, deswegen hat er proporzionell viel weniger Zeit um die Welt kennen zu lernen. Also nicht zögern mit der SOZIALISIERUNG. Denn wie man sagt, dass "der große Hans jenes nimmer mehr lernt, was der kleine Hans bereits versäumt hat". Das, was man dem Hund in den ersten Lebensmonaten beibringt, vergisst er nie wieder. Die Art und Weise wie man mit einem jungen Hund umgeht, beeinflusst sein ganzes Leben. Je mehr in der Zeit kennen lernt, wie Geräusch, Geruch, Gegenstand umso einfacher wird es für ihn in der Zukunft sein. So lange er jung ist, soll er überall mit Euch hingehen und die Welt betrachten. Der kleine Welpe soll nicht isoliert werden, er soll viel Kontakt mit anderen Menschen und Tieren aufnehmen, besonders mit anderen Hunden. Man sollte den kleinen zu den älteren Hunden zulassen, damit er auch die Hundesprache von denen lernt. Wenn ein alter Hund ab und zu den kleinen anfährt oder wegjagt, ist es auch gut. Dies bringt dem Kleinen Respekt und Beobachtungsvermögen bei, was er tun darf und was nicht. Dabei sollen die Sicherheitsmassnahmen nicht vergessen werden, die dem Liebling das Gefühl der Geborgenheit geben soll.
    Zum Schluss wünsche ich Allen wunderschöne Momente mit Eurem Hund, und falls Fragen oder Bedenken offen stehen, stehe ich jeder Zeit, ob vie E-Mail oder Telefon zur Verfügung.