
Folgend einige meiner
"Goldenen Regeln", die hoffentlich allen Anfängern in
Sachen "Hund zu Hause und im Hof" den richtigen Weg
hinweisen.
- Ein Hund ist kein Mensch - es klingt logisch, aber einigen
vergessen es.
- Ein Hund ist kein Gegenstand - er soll nicht bei Euch zu
Hause aufgenommen werden, damit er zu den Möbeln oder zum Garten
passt. Es ist ein Lebewesen, das tatsächlich eine Lücke ausfühlen
kann, allerdings ausschließlich eine emotionelle.
- Wenn Du letztendlich den Entschluss getroffen hast, einen
Hund bei Dir zu Hause aufnehmen zu wollen, dann musst es Dir
bewusst werden, dass es UNWIDERRUFLICH ist.
- Ab jetzt bestimmst Du die Grundsätze des Zusammenlebens mit
dem Hund, denn - glaube mir - es gibt sehr wenige gute Hund-Mensch
Beziehungen, wo der Hund das Sagen hat.
- Der Hund muss sich deinem Lebensstill anpassen, und nicht
umgekehrt. Und glaube mir, dem Hund begreift es viel schneller
als du. Eigentlich ist es für ihn egal, ob er in einer Villa
oder einer 1-Zimmerwohnung lebt, ob er mit einem Mercedes oder
den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wird, ob Du berufstätig
oder nicht bist - die Hauptsache ist, dass er deine Zuneigung
spürt.
- Jeder Hund ist einzigartig und vielseitig. Genauso ist jeder
Hundebesitzer. Das Zusammenleben, die Harmonie sowie gewisses
Niveau der gegenseitigen Einigung werden zum Lebenskunst.
- Es gibt Menschen, die instinktiv die Kunst besitzen, aber
die Mehrheit soll siê lernen und beherrschen, damit das Zusammenleben
mit dem Liebling sich nicht zum Alptraum entwickelt.
- In dem Zusammenhang schlage ich vor, sich der fachmaenischen
Literatur anzunehmen, und vor allem an verschiedenen SCHULUNGEN
teilnehmen. Jedoch dem Anschein zum Trotz dienen die Schulungen
nicht dafür den Hund zu schulen, sondern um selbst zu lernen
mit dem Hund richtig um zu gehen.
- Grundsatz der Schulungen ist: EIN HUND TUT NICHTS, WENN ES
SICH FÜR IHN NICHT LOHNT!
- Den ersten und wichtigsten Reflex, den siê dem Hund beibringen
sollten, ist die Gehorsamkeit beim Freilauf. Der Hund soll sofort
nach dem Ruf reagieren und so nah dran kommen, dass man ihn
streichen kann. Wobei geht es nicht um die Streichereien, sondern
darum dass man ihn für eine Weile bei sich festhalten kann und
erst dann wieder los lässt. Es ist sehr wichtig ab dem ersten
gemeinsamen Spaziergang, und das Spiel soll so oft wie möglich
wiederholt werden, und die Taschen sollen immer voll Leckereien
sein, damit man den Hund belohnt, belohnt, belohnt...
- Ein Hund lebt durchnittlich 5 Mal kürzer als ein Mensch,
deswegen hat er proporzionell viel weniger Zeit um die Welt
kennen zu lernen. Also nicht zögern mit der SOZIALISIERUNG.
Denn wie man sagt, dass "der große Hans jenes nimmer mehr
lernt, was der kleine Hans bereits versäumt hat". Das,
was man dem Hund in den ersten Lebensmonaten beibringt, vergisst
er nie wieder. Die Art und Weise wie man mit einem jungen Hund
umgeht, beeinflusst sein ganzes Leben. Je mehr in der Zeit kennen
lernt, wie Geräusch, Geruch, Gegenstand umso einfacher wird
es für ihn in der Zukunft sein. So lange er jung ist, soll er
überall mit Euch hingehen und die Welt betrachten. Der kleine
Welpe soll nicht isoliert werden, er soll viel Kontakt mit anderen
Menschen und Tieren aufnehmen, besonders mit anderen Hunden.
Man sollte den kleinen zu den älteren Hunden zulassen, damit
er auch die Hundesprache von denen lernt. Wenn ein alter Hund
ab und zu den kleinen anfährt oder wegjagt, ist es auch gut.
Dies bringt dem Kleinen Respekt und Beobachtungsvermögen bei,
was er tun darf und was nicht. Dabei sollen die Sicherheitsmassnahmen
nicht vergessen werden, die dem Liebling das Gefühl der Geborgenheit
geben soll.
Zum Schluss wünsche ich Allen wunderschöne Momente mit Eurem
Hund, und falls Fragen oder Bedenken offen stehen, stehe ich
jeder Zeit, ob vie E-Mail oder Telefon zur Verfügung.
|